Europäische Aktien dürften fallen, da restriktive Äußerungen der Fed die globale Stimmung beeinträchtigen

Europäische Aktien dürften fallen, da restriktive Äußerungen der Fed die globale Stimmung beeinträchtigen


LONDON – Europäische Aktien werden sich am Freitag nach der globalen Dynamik zurückziehen, da eine neue Runde von restriktiven Kommentaren von Vertretern der Federal Reserve die Erwartungen einer bevorstehenden Straffung der Politik wieder aufleben ließ.

Der britische FTSE 100 wird laut IG-Daten rund 28 Punkte niedriger bei 7.536 gesehen, der deutsche DAX wird voraussichtlich um rund 92 Punkte auf 15.940 fallen und der französische CAC 40 soll um rund 42 Punkte auf 7.159 fallen.

Mehrere Entscheidungsträger der US-Notenbank signalisierten am Donnerstag, dass sie bereit sein könnten, die US-Zinssätze im März anzuheben, da die Inflation jetzt bei 7 % liegt. Die Rate stieg im Dezember mit dem schnellsten 12-Monats-Tempo seit fast 40 Jahren.

Die Erwartung höherer Zinsen – die zukünftige Cashflows weniger attraktiv erscheinen lassen – hat für die globalen Märkte zu einem unruhigen Start ins Jahr 2022 geführt.

Am Freitag ist ein großer Tag für die Gewinne der Wall Street, da JPMorgan, Citigroup, BlackRock und Wells Fargo alle ihre Ergebnisse für das vierte Quartal bekannt geben.

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Investoren haben auch die sich entwickelnde geopolitische Situation um die Ukraine im Auge, nachdem Russland die Gespräche mit NATO-Mitgliedern mit kaltem Wasser übergoss und den US-Diplomaten Michael Carpenter dazu veranlasste, zu sagen, dass „der Paukenschlag des Krieges laut ertönt und die Rhetorik ziemlich schrill geworden ist“.

In Unternehmensnachrichten meldete der deutsche Softwarekonzern SAP am Donnerstag einen Umsatzsprung von 28 % im vierten Quartal für sein Cloud-Computing-Geschäft, während der staatliche französische Energieversorger EDF von der Regierung angewiesen wurde, mehr seiner billigen Atomkraft an kleinere Konkurrenten zu verkaufen um den Strompreisanstieg einzudämmen.

An der Datenfront veröffentlicht Deutschland am Freitagmorgen seine vorläufigen BIP-Wachstumszahlen für das Gesamtjahr, während die französischen und spanischen Verbraucherpreisinflationszahlen für Dezember ebenfalls fällig sind.

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